Suchfunktion

27. bis 31. Kalenderwoche 2023

Datum: 10.07.2023

Kurzbeschreibung: 

- Darstellung laut Anklagevorwurf -

 Hinweis:

Vom 04. bis 07. August 2023 habe ich Urlaub. In dieser Zeit werde ich von Frau RinLG Dr. Lösch (Durchwahl 2620) vertreten.

Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt

Strafkammer 5

5 KLs 303 Js 18826/22

 Verfahren gegen

 Michaela L., geb. 1965

Verteidiger: Rechtsanwalt Hörtling, Heidelberg

 Prozessauftakt: Montag, 03. Juli 2023, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermin: 05. Juli 2023, 09.00 Uhr)

Der Beschuldigten, die an einer schizoaffektiven Störung leiden soll, wird zur Last gelegt, sie habe am 12.04.2022 kurz vor Mitternacht einen E-Scooter einer Verleihfirma mit Hilfe eines Feuerzeugs in Brand gesetzt. Das Feuer habe durch das Eingreifen einer Zeugin gelöscht werden können. Aufgrund ihrer Erkrankung soll sie nicht in der Lage gewesen sein, dass Unrecht der Tat einzusehen und deshalb schuldunfähig gewesen sein.

 Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus beantragt

 Strafkammer 7 - Große Jugendkammer

7 KLs 705 Js 29955/22

 Verfahren gegen

 Quame H., geb. 2002

Verteidigerin: Rechtsanwältin Bertsch, Mannheim

 Prozessauftakt: Mittwoch, 05. Juli 2023, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermine: 06., 17., 18., 20. und 25. Juli 2023, jeweils 09.00 Uhr)

 Der Beschuldigte, der derzeit vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht ist, soll an einer paranoiden Schizophrenie leiden. Im Zeitraum vom 22.07.2022 bis zum 16.01.2023 soll der in diesem Zeitraum 20 Jahre alte und damit als Heranwaschender im Sinne des JGG geltende Beschuldigte mehrere Straftaten begangen haben. Am Abend des 22.07.2022 soll er in Mannheim zwei Personen grundlos mit dem Tode bedroht und zudem beleidigt haben. Am 27.09.2022 soll er in einem Kaufhaus in Mannheim Parfum im Gesamtwert von rund EUR 290 entwendet haben. Am frühen Nachmittag des 19.11.2022 soll er in der Innenstadt in Mannheim grundlos einer Frau mit einer Bierflasche und der Äußerung „aus dem Weg“ in den Bauch geschlagen haben.

Am 29.11.2022 soll er in der Innenstadt von Mannheim vor einem Hotel versucht haben, einer Frau mit der flachen Hand ins Gesicht zu schlagen.

Am Nachmittag des 16.01.2023 soll er in Mannheim einem ihm entgegenkommenden Mann mit der flachen Hand geschlagen und kurze Zeit später eine Frau von hinten angesprungen und grundlos geschüttelt haben.

 Verdacht des Mordes 

 Strafkammer 1 - Schwurgericht

1 Ks 200 Js 27658/22

Verfahren gegen

 Kevin G., geb. 1998

Verteidigerin: Rechtsanwältin Berg, Mannheim

Vertreterin der Nebenklägerin: Rechtsanwalt Käsler, Heidelberg

Prozessauftakt: Freitag, 07. Juli 2023, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermine: 13., 18., 20., 24., 26. und 28. Juli 2023, jeweils 09.00 Uhr)

 Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er habe am 10.07.2022 gegen 18.00 Uhr in seiner Wohnung in Viernheim seiner 17 Monate alten Tochter eine mit einem Antidepressivum versetzte Milch zum Trinken gegeben. Dabei sei ihm bewusst gewesen, dass die von ihm beigefügte Menge bei einem 17 Monaten alten Kind eine tödlich verlaufende Vergiftung zur Folge haben könnte, was er billigend in Kauf genommen habe. Zudem soll er bei der Gabe der Milch die Arglosigkeit der in der Wohnung anwesenden, zum Schutz des Kindes bereiten Großmutter bewusst zur Tötung ausgenutzt und damit heimtückisch gehandelt haben.

Nach dem Trinken der Milch soll der Angeklagte seine Tochter zum Schlafen ins Bett gelegt haben. Aufgrund der verabreichten Dosis des Antidepressivums sei es wenige Stunden später zum Erbrechen und aufgrund der durch das Antidepressivum herabgesetzten Schutzreflexe zum Einatmen des Erbrochenen gekommen. Der gegen 21.49 Uhr durch die Großmutter verständigte Notarzt habe zwar eine Reanimation vorgenommen; letztlich habe das Leben des Kindes jedoch nicht mehr gerettet werden können. Es sei gegen 23.45 Uhr an den Folgen der Vergiftung gestorben.

 Verdacht des erpresserischen Menschenraubs u.a. 

 Strafkammer 4

4 KLs 408 Js 164/23

 Verfahren gegen

 1. Sebastian P., geb. 1976

    Verteidiger: Rechtsanwalt Rigbers, Mannheim

 2. Slawomir K., geb. 1978

    Verteidigerin: Rechtsanwältin Decker, Mannheim

3. Adrian R., geb. 1986

    Verteidigerin: Rechtsanwältin Mohne, Mannheim

 Prozessauftakt: Freitag, 07. Juli 2023, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermine: 18., 20., 24., 28. Juli, 15., 22. und 23. August 2023, jeweils 09.00 Uhr)

 Den Angeklagten, die sich in Untersuchungshaft befinden, wird zur Last gelegt, sie hätten sich am Nachmittag des 30.12.2022 in Mannheim zu der Wohnung des Geschädigten begeben und nach dem Öffnen der Tür in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken auf ihn eingeschlagen und eingetreten, wobei sie mehrfach die Zahlung eines Schutzgeldes in Höhe von EUR 10.000 gefordert haben sollen. Zusätzlich sollen sie den Geschädigten sowie die in der Wohnung anwesende Tochter seiner Lebensgefährtin mit einem Messer bedroht haben, um den Geschädigten zur Zahlung des Geldes zu veranlassen.

Da der Geschädigte über kein Geld verfügt habe, soll er selbst vorgeschlagen haben, gemeinsam mit den Angeklagten zu einer nahegelegenen Bankfiliale in Viernheim zu fahren. Während der Angeklagte Sebastian P. mit der Tochter in der Wohnung verblieben sei, seien die beiden anderen Angeklagten gemeinsam mit dem Geschädigten zu der nahegelegenen Bankfiliale gefahren. Da diese geschlossen gewesen sei, habe man eine andere nahegelegene Bankfiliale aufsuchen wollen. Auf dem Weg dorthin sei dem Geschädigten die Flucht in ein nahegelegenes Polizeirevier gelungen.

 Verdacht des besonders schweren räuberischen Diebstahls u.a. 

 Strafkammer 4

4 KLs 712 Js 32119/22

 Verfahren gegen

 Aiman B., geb. 2000

Verteidiger: Rechtsanwalt Kosmala, Mannheim

 Prozessauftakt: Dienstag, 11. Juli 2023, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermin: 26. Juli 2023, 09.00 Uhr)

 Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er habe am 26.09.2022 kurz vor 18.00 Uhr in einer Straßenbahn auf dem Gebiet der Stadt Heidelberg dem 16 Jahre alten Geschädigten unvermittelt in den Bauch geschlagen und anschließend dessen Kette im Wert von EUR 50 entwendet. Bei seiner Flucht soll er von einer Person, die auf den Vorfall aufmerksam geworden sei, festgehalten worden sein. Bei der anschließenden Rangelei seien der Angeklagte und diese Person außerhalb der Straßenbahn zu Boden gegangen. Anschließend sei dem Angeklagten die Flucht gelungen.

 Am 01.10.2022 soll der Angeklagte gegen 18.42 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft in Mannheim 24 Kleidungsstücke im Wert von insgesamt rund EUR 1.620 entwendet haben.

 Dem Angeklagten wird des Weiteren zur Last gelegt, er habe am 07.10.2022 gegen 01.35 Uhr in der Innenstadt von Mannheim in Begleitung von zwei weiteren Personen den Geschädigten angesprochen, diesen nach dem Weg gefragt, ihn währenddessen umarmt und dabei, ohne dass der Geschädigte dies bemerkt habe, dessen Smartphone im Wert von rund EUR 415 entwendet. Als der Geschädigte kurze Zeit später bemerkt habe, dass die Verbindung zu seinen Bluetoothkopfhörern unterbrochen worden sei und er sein Smartphone nicht mehr habe finden können, sei er dem Angeklagten und dessen Gruppe gefolgt. Als er diesen erreicht und die Herausgabe seines Smartphones verlangt habe, soll ihm der Angeklagte zunächst ins Gesicht geschlagen und anschließend mit einem Messer gedroht haben, um sich den Besitz des Smartphones zu erhalten. Der Geschädigte sei unter dem Eindruck der Drohung weggegangen, habe jedoch umgehend Strafanzeige beim Polizeirevier Mannheim-Innenstadt erstattet.

 Verdacht des besonders schweren räuberischen Erpressung u.a. 

 Strafkammer 17

17 KLs 403 Js 40482/22

 Verfahren gegen

 Ramon G., geb. 1996

Verteidiger: Rechtsanwalt A. Klein, Ludwigshafen

Verteidiger: Rechtsanwalt Heinemann, Offenbach

 Prozessauftakt: Dienstag, 11. Juli 2023, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermine: 18. Juli, 01., 04., 08., 10., 31. August, 12. und 13. September 2023, jeweils 09.00 Uhr)

 Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er habe am 08.12.2022 gegen 15.45 Uhr gemeinsam mit dem gesondert verfolgten B.Y. den Geschädigten aufgesucht, der sich zu diesem Zeitpunkt in einem Boardinghouse in Mannheim aufgehalten habe. Dort sollen der Angeklagte und der gesonderte Verfolgte B.Y. von dem Geschädigten die Zahlung von EUR 10.000 gefordert haben; um der Forderung Nachdruck zu verleihen, soll der Angeklagte eine Pistole gezogen und auf den Geschädigten gerichtet haben. Anschließend sollen der Angeklagte und der gesondert Verfolgte B.Y. dazu übergegangen sein, von dem Geschädigten die Herausgabe der Fahrzeugschlüssel für seinen Pkw der Marke Mercedes Benz (Wert rund EUR 50.000) zu fordern, wobei sie dem Geschädigten erklärt haben sollen, dass er den Pkw im Fall der Zahlung des Geldes zurückerhalten werde. Nach der Herausgabe des Schlüssels soll der Angeklagte den Geschädigten mit der Pistole auf den Hinterkopf und auf den Nasenrücken geschlagen haben. Vor dem Verlassen der Wohnung sollen sie diese ohne Erfolg nach Wertsachen durchsucht haben.

 Verdacht des besonders schweren räuberischen Diebstahls 

 Strafkammer 17

17 KLs 500 Js 4603/23

 Verfahren gegen

 Piotr W., geb. 1985

Verteidiger: Rechtsanwalt Aydin, Mannheim

 Prozessauftakt: Mittwoch, 19. Juli 2023, 09.00 Uhr  

(Fortsetzungstermin: 20. Juli 2023, 09.00 Uhr)

 Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er habe am 08.02.2023 gegen 12.00 Uhr in alkoholisiertem Zustand in einem Supermarkt in Mannheim Lebensmittel und alkoholische Getränke im Wert von EUR 11,65 entwendet. Beim Verlassen des Supermarktes sei er durch eine Angestellte angesprochen worden; zudem sei ihm ein Kunde in den Weg getreten, um ihn am Verlassen der Örtlichkeit zu hindern. Der Kunde habe sodann den Angeklagten festgehalten. Um sich im Besitz der zuvor entwendeten Waren zu halten, soll der Angeklagte eine Rasierklinge aus seinem Mund genommen und mit dieser Schnittbewegungen in Richtung des Kunden gemacht haben. Dieser habe den Angeklagten von sich gestoßen, wodurch er einer Schnittverletzung im Gesicht habe entgehen können. Anschließend sei der Angeklagte mit dem Diebesgut geflüchtet.

  Dr. Joachim Bock

- Pressesprecher und VRLG -

Fußleiste