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18. bis 20. Kalenderwoche 2026
Datum: 29.04.2026
Kurzbeschreibung:
- Darstellung laut Anklagevorwurf -
Verdacht des versuchten Totschlags u.a.
Strafkammer 1 - Schwurgericht
1 Ks 2000 Js 36652/25
Verfahren gegen
Chiheb D., geb. 1993
Verteidiger: Rechtsanwalt Rigbers, Mannheim
Prozessauftakt: Montag, 11. Mai 2026, 09.00 Uhr
(Fortsetzungstermine: 20., 22. und 29. Mai 2026 sowie 1. und 3. Juni 2026, jeweils 09.00 Uhr)
Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er sei Ende November 2025 an einer Straßenbahnhaltestelle in Mannheim mit einem anderen Mann in eine körperliche Auseinandersetzung geraten. Dabei habe er den Geschädigten zu Boden geschubst und auf diesen zunächst mit der flachen Seite einer Machete eingeschlagen. In der Folge habe er dem Mann mit jedenfalls bedingtem Tötungsvorsatz mit der Machete eine Schnittverletzung am linken Oberschenkel und eine Stich- oder Schnittverletzung oberhalb des linken Schulterblattes zugefügt. Er habe erkannt, dass der Geschädigte insbesondere wegen der stark blutenden Verletzung am Oberschenkel ohne sofortige medizinische Hilfe versterben könnte und dennoch den Tatort ohne weiteres verlassen. Das Leben des Geschädigten habe nur aufgrund der unverzüglich durch die Polizei eingeleiteten Rettungsmaßnahmen sowie der im Anschluss durchgeführten Notoperation gerettet werden können.
Verdacht des versuchten Totschlags u.a.
Strafkammer 1 - Schwurgericht
1 Ks 3000 Js 34216/25
Verfahren gegen
Caijun G., geb. 1962
Verteidigerin: Rechtsanwältin Rinck, Mannheim
Prozessauftakt: Mittwoch, 13. Mai 2026, 09.00 Uhr
(Fortsetzungstermine: 27. Mai 2026 sowie 2., 10. und 15. Juni 2026, jeweils 09.00 Uhr)
Dem Angeklagten, der sich in Untersuchungshaft befindet, wird zur Last gelegt, er habe Anfang November 2025 in seiner im Rhein-Neckar-Kreis gelegenen Wohnung während eines Streits mit einem Kochmesser mehrfach auf den Oberkörper des Geschädigten eingestochen. Hierbei habe er ohne rechtfertigenden Grund und jedenfalls mit bedingtem Tötungsvorsatz gehandelt. Von seinem Vorhaben habe er nur abgelassen, da der Geschädigte sich energisch gewehrt habe und die Ehefrau des Angeklagten dazwischen gegangen sei. Der Geschädigte habe hierdurch zwei Stich- bzw. Schnittverletzungen im Bereich der zehnten Rippe und die Ehefrau des Angeklagten eine Schnittwunde an der Hand erlitten.
Dr. Susanne Lösch
- Pressesprecherin und Richterin am Landgericht -
